Serverraum mit Lüftungsanlage an der Decke
Anwendung · Server- & Technikräume

Lüftungs- und Klimalösungen
für Serverräume.

Serverräume und IT-Räume brauchen stabile Temperaturen, kontrollierte Luftführung und zuverlässige Wärmeabfuhr. Wir prüfen Raum, Wärmelast und vorhandene Anschlüsse — und schlagen eine kompakte, passende Lösung vor.

Wärme gezielt abführen
Hotspots und Wärmestau reduzieren
Betriebssicherheit unterstützen
Typische Probleme in Serverräumen
  • Zu hohe RaumtemperaturServer und Switches erzeugen dauerhaft Wärme — ohne Abfuhr steigt die Temperatur
  • Hotspots hinter RacksWarme Abluft staut sich, wenn sie nicht gezielt abgeführt wird
  • Unkontrollierte LuftführungWarme und kühle Luft vermischen sich, die Effizienz sinkt
  • Staub durch ungefilterte LuftStaubablagerungen auf Komponenten beschleunigen den Verschleiss
  • Fehlende ÜberwachungTemperaturprobleme bleiben unbemerkt bis zum Ausfall
Schweizer Qualität
Schnelle Rückmeldung
Preise für alle sichtbar, kein Login nötig
Datenblätter zu allen Produkten
Nachrüstung bestehender Räume
Herausforderung

Wärme auf engem Raum — rund um die Uhr.

Server, Switches, USV-Anlagen und Netzwerktechnik erzeugen dauerhaft Wärme. Schon ein kleiner Raum ohne saubere Luftführung kann sich schnell aufheizen — mit direkten Folgen für die Betriebssicherheit der Geräte.

Wichtig zur Luftführung: Im Serverraum zählt nicht nur die allgemeine Raumtemperatur, sondern vor allem die Ansaugtemperatur der Geräte. Kühle Luft muss gezielt dorthin geführt werden, wo sie benötigt wird — warme Abluft muss konsequent abgeführt werden, ohne dass sie wieder angesaugt wird.

Dauerbetrieb und Wärmelast

Server und Netzwerktechnik laufen meist rund um die Uhr. Die entstehende Wärmelast ist konstant — nicht wie bei einem Büroraum mit Tagesgang. Das stellt besondere Anforderungen an die Kontinuität und Zuverlässigkeit der Lüftungs- oder Klimalösung.

Hotspots und Wärmestau

Warme Abluft von Servern und Switches staut sich hinter Racks, in Ecken oder an der Decke. Ohne gezielte Abführung entstehen Hotspots, bei denen einzelne Geräte deutlich heisser werden als der Raumdurchschnitt. Das ist oft das grössere Problem als die allgemeine Raumtemperatur.

Hotspots können je nach Gerät und Hersteller früher problematisch werden als die allgemeine Raumtemperatur vermuten lässt.

Beengte oder nachgerüstete Räume

Viele kleine Serverräume in KMU sind ursprünglich Abstellräume, Technikräume oder Nebenräume — nachträglich mit IT-Infrastruktur bestückt, oft ohne angepasste Lüftung. Grosse Kühlanlagen passen nicht rein. Gefragt sind kompakte, wartungsfreundliche Lösungen.

Lösungsansatz

Abgestimmt auf Raum, Wärmelast und Betrieb.

Es gibt keine Einheitslösung für Serverräume. Was passt, hängt von Raumgrösse, Wärmelast, Geräteanordnung und vorhandenen Anschlüssen ab. Wir prüfen die Situation und empfehlen, was sinnvoll ist — auch wenn das aktive Kühlung bedeutet.

Ansatz 01

Gezielte Abluftführung

Warme Luft wird direkt dort abgeführt, wo sie entsteht — hinter den Racks, an der Decke oder über dedizierte Abluftöffnungen. Verhindert Wärmestau und Hotspots. Bei geringer bis mittlerer Wärmelast kann eine gute Abluftlösung ausreichend sein.

SilentBoxAbluftführungWärmestau
Bei geringer Wärmelast kann gezielte Abluft ausreichen — abhängig von Raumgrösse und Geräteleistung.
Ansatz 02

Saubere Zuluftführung

Kühle Luft muss dort zugeführt werden, wo sie die Geräte direkt kühlt — idealerweise an der Frontseite der Racks. Trennung von Kalt- und Warmgang, soweit raumlich möglich. Vermeidung von Luftkurzschlüssen, bei denen warme Abluft sofort wieder angesaugt wird.

ZuluftKaltgangLuftführung
Ansatz 03

Filterung der Zuluft

Ungefilterte Zuluft bringt Staub und Partikel in den Serverraum — das belastet Lüfter, Kühlkörper und Komponenten. Eine vorgeschaltete Filterbox oder ein Einschubfilter reduziert die Staubbelastung und verlängert die Lebensdauer der Technik.

Kompakt-FilterboxVorfilterStaubschutz
Ansatz 04

Aktive Kühlung bei höherer Wärmelast

Je nach Wärmelast reicht eine Lüftungslösung alleine nicht aus. Bei höherer Gerätedichte, warmer Aussenluft oder kritischen Temperaturen braucht es eine aktive Kühlung oder eine Kombination aus Lüftung und Klimatisierung. Wir empfehlen das offen, wenn es notwendig ist.

WärmelastKlimatisierungKombination
Bei höherer Wärmelast ist eine Kombination aus Lüftung und aktiver Kühlung zu prüfen — fachlich abklären.
Einsatzbereiche

Für welche Räume und Situationen ist das relevant?

Überall dort, wo IT- und Netzwerktechnik Wärme erzeugt und stabile Bedingungen wichtig sind — von kleinen KMU-Serverräumen bis zu kompakten Technikräumen in Gewerbeflächen.

Serverräume in KMU

Oft kleine, nachträglich eingerichtete Räume mit wachsender IT-Last und begrenztem Platz für Lüftungstechnik.

IT-Räume und Rackräume

Dedizierte IT-Räume mit mehreren Racks brauchen eine saubere Luftführung, um Kalt- und Warmgang zu trennen.

Netzwerkschränke und Einzelracks

Einzelne Netzwerkschränke in Büros oder Fluren werden oft unterschätzt — auch hier kann sich Wärme schnell aufstauen.

USV-Räume und Technikräume

USV-Anlagen und Batterieschränke erzeugen Wärme und benötigen stabile Temperaturbedingungen — besonders im Sommer.

Gewerberäume mit IT-Infrastruktur

Produktionsbetriebe, Labore oder Handwerksbetriebe mit integrierter Steuerung oder Netzwerktechnik in Technikräumen.

Nebenräume mit Server- oder Netzwerktechnik

Abstellräume, Eingangsbereiche oder Untergeschosse, die nachträglich als Serverraum genutzt werden — häufig ohne angepasste Lüftung.

Sortiment

Was wir für euren Serverraum liefern können.

Preise für alle sichtbar, kein Login nötig. Alle Produkte mit Datenblatt und Anschlusszeichnung.

LüfterBox SilentBox
Lüfter

LüfterBox — SilentBox

Geräuscharmer EC-Lüfter für Serverräume in Büroumgebungen oder sensiblen Technikräumen. Stufenlos regelbar, energieeffizient, 24/7-Betrieb geeignet. Nachrüstung in bestehende Kanalführungen möglich.

SilentBoxEC-Motor24/7-Betrieb
→ LüfterBox ansehen
AHU-Module
AHU

AHU-Module

Modulare Lüftungsaggregate für kombinierte Zu- und Abluftlösungen. Lüfter, Staubfilter und Aktivkohlemodul kombinierbar. Für grössere Technikräume oder wenn mehrere Filterstufen benötigt werden.

Staubfilter ZuluftLüfter-ModulModular
→ AHU-Module ansehen
Aktivkohlefilter
Filter

Filterbox & Vorfilter

Kompakte Filterbox mit Einschubfilter zum Schutz der Technik vor Staub und Partikeln. Optional mit Aktivkohleschicht, falls der Raum Geruchsbelastung aufweist. Einfacher Filterwechsel ohne Werkzeug.

VorfilterStaubschutzKompakt
→ Filter Box ansehen
Technische Abklärung

Situation unklar oder Wärmelast hoch?

Bei höherer Wärmelast oder wenn Lüftung alleine nicht ausreicht, empfehlen wir offen, aktive Kühlung zu prüfen. Schick uns die Angaben — wir beurteilen die Situation ehrlich.

→ Serverraum prüfen lassen
Schweizer Empfehlungen

Was EnergieSchweiz und ASHRAE zum Serverraum sagen.

Das Bundesamt für Energie BFE empfiehlt in seinem Merkblatt «Betriebsoptimierung Elektro und ICT: Temperatur Serverraum» eine klare Massnahme: Server nicht unter 27 °C kühlen. Moderne Geräte sind dafür ausgelegt — unnötiges Kühlen kostet Energie und Geld.

Empfohlene Zulufttemperatur im Serverraum NACH ASHRAE 2012 UND ENERGIESCHWEIZ BFE 40°C 30°C 20°C 10°C 0°C Zu kalt <18°C EMPFOHLEN 18–27°C Zuluft Temperatur Akzeptabel 27–30°C Kritisch >30°C 27°C max. Massnahme EnergieSchweiz 1 Zuluft bis 27 °C zulassen Kühlaufwand um bis zu 60 % reduzieren. 2 Luftfeuchte 20–80 % rH Keine gezielte Entfeuchtung der Zuluft nötig. Free-Cooling nutzen Aussenluft direkt als Zuluft bei kühlen Temperaturen. ASHRAE Klassen für IT-Räume Zulufttemperatur-Grenzen (Richtwerte) KLASSE ZULUFT EINSATZ A1 15 – 32°C Empfohlen A2 10 – 35°C Standard A3 5 – 40°C Erweitert A4 5 – 45°C Speziell Quelle: ASHRAE TC 9.9 – Richtwerte, keine verbindliche Normaussage Quelle: EnergieSchweiz / BFE, Merkblatt «Temperatur Serverraum» (08/2022) · energieschweiz.ch

Zuluft bis 27 °C — nicht unnötig kühlen

Moderne Server sind gemäss ASHRAE-Standard für Ansaugtemperaturen bis mindestens 27 °C ausgelegt (Klasse A1). Das BFE-Merkblatt hält fest: Wer die Zuluft nicht unnötig unter 27 °C kühlt, kann den Aufwand für die mechanische Kühlung um bis zu 60 % reduzieren.

Massgebend sind immer die Herstellerangaben der eingesetzten Geräte — im Zweifelsfall beim Hersteller nachfragen.

Luftfeuchtigkeit 20–80 % rH

Die ASHRAE empfiehlt eine akzeptierte Bandbreite der Luftfeuchtigkeit von 20 bis 80 % relativer Luftfeuchtigkeit. Unter 20 % steigt das Risiko elektrostatischer Entladungen, über 80 % droht Kondensation. Eine gezielte Entfeuchtung der Zuluft ist laut BFE in der Regel nicht nötig — aber regelmässige Überwachung ist empfehlenswert.

Richtwert zur Orientierung — Herstellerangaben der IT-Geräte sind massgebend.

Free-Cooling: Aussenluft nutzen

Serverräume müssen das ganze Jahr gekühlt werden — auch im Winter. Das macht sie ideal für Free-Cooling: In der kälteren Jahreszeit kann kühle Aussenluft direkt als Zuluft genutzt werden, ohne mechanische Kältemaschine. Laut BFE lässt sich so wertvolle Energie einsparen. Voraussetzung: geeignete Aussenluftführung und Filterung der Zuluft.

Quelle: EnergieSchweiz / Bundesamt für Energie BFE: «Betriebsoptimierung Elektro und ICT: Temperatur Serverraum» (08/2022). ASHRAE TC 9.9 – Data Center Power Equipment Thermal Guidelines and Best Practices. Angaben sind Richtwerte und keine verbindliche Normaussage — Herstellerangaben der IT-Geräte sind massgebend.

→ energieschweiz.ch
Nachrüstung

Bestehenden Serverraum verbessern.

Die meisten kleinen Serverräume in KMU sind nicht von Grund auf als Serverraum konzipiert. Eine vollständige Neuplanung ist oft nicht nötig — gezielte Nachrüstung kann die Situation spürbar verbessern.

Was nachrüstbar ist

  • Gezielte Abluftöffnung mit SilentBox nachrüsten
  • Zuluftführung optimieren — Luftkurzschlüsse vermeiden
  • Filterbox für Staubschutz ergänzen
  • Temperatur- und Feuchtigkeitssensor einbauen
  • Lüftungsregelung nach Temperatur nachrüsten
  • Bestehende Anlage auf aktuelle Wärmelast prüfen

Wann reicht Lüftung — wann braucht es Kühlung?

Bei geringer Wärmelast und guter Aussenluftversorgung kann eine saubere Abluftlösung ausreichend sein. Bei höherer Gerätedichte, eingeschränkter Aussenluft oder hohen Aussentemperaturen ist eine aktive Kühlung oder Kombination nötig.

  • Wärmelast klein — Lüftung prüfen
  • Wärmelast mittel bis hoch — Kombination prüfen
  • Kein Aussenluftanschluss möglich — Umluft-Kühlung
  • Kritische Infrastruktur — redundante Lösung empfehlen
Serverraum prüfen lassen
Häufige Fragen

Was Betreiber von Serverräumen fragen.

Als Richtwert empfiehlt das Bundesamt für Energie BFE (EnergieSchweiz) in Anlehnung an den ASHRAE-Standard: Zulufttemperatur bis 27 °C ist für moderne Server problemlos. Unter Klasse A1 des ASHRAE-Standards sind Ansaugtemperaturen von 15 bis 32 °C spezifiziert. Entscheidend ist die Temperatur der Luft, die vorne an den Geräten angesaugt wird — nicht nur der allgemeine Raumdurchschnitt. Die Raumtemperatur kann dabei laut BFE bis zu 30 °C und höher sein, wenn Kalt- und Warmluft sauber getrennt sind. Herstellerangaben der eingesetzten Geräte sind massgebend — Richtwerte nach ASHRAE und EnergieSchweiz BFE (08/2022).
Das hängt von der Wärmelast ab. Bei wenigen Geräten mit geringer Verlustleistung kann eine gezielte Abluftlösung mit frischer Aussenluft ausreichen. Bei höherer Gerätedichte, hohen Aussentemperaturen oder wenn kein Aussenluftanschluss möglich ist, braucht es eine aktive Kühlung oder eine Kombination aus Lüftung und Klimatisierung. Wir beurteilen das ehrlich und empfehlen keine Lösung, die nicht passt.
Wenn die Wärmelast der Geräte so hoch ist, dass sie nicht durch Lüftung mit Aussenluft abgeführt werden kann, ist eine aktive Kühlung nötig. Das gilt insbesondere wenn die Aussentemperatur im Sommer hoch ist, wenn kein ausreichender Aussenluftanschluss vorhanden ist oder wenn mehrere dicht bestückte Racks betrieben werden. Eine Faustregel gibt es nicht — die Berechnung der Wärmelast ist der erste Schritt.
Durch saubere Trennung von Kalt- und Warmluft: Kühle Luft wird von vorne an die Geräte zugeführt, warme Abluft hinten gezielt abgeführt. Luftkurzschlüsse — bei denen warme Abluft sofort wieder angesaugt wird — müssen vermieden werden. Bei einzelnen Racks hilft oft schon eine gezielte Abluftführung mit einem leistungsfähigen Lüfter. Bei grösseren Raumkonfigurationen ist eine Kalt-/Warmgang-Trennung sinnvoll. Die konkrete Massnahme hängt von Raumanordnung, Rack-Layout und Wärmelast ab.
In vielen Fällen ja. Gezielte Abluftöffnungen mit SilentBox, Filterboxen für Staubschutz, Temperatursensorik und verbesserte Luftführung lassen sich oft ohne grosse Bauarbeiten nachrüsten. Ob das ausreicht oder aktive Kühlung hinzukommt, hängt von der Wärmelast und der Raumsituation ab. Wir prüfen das anhand eurer Angaben.
Temperaturprobleme entstehen oft schleichend und werden erst beim Ausfall eines Geräts bemerkt. Eine einfache Temperaturüberwachung — etwa über einen Temperatursensor mit Alarm — ermöglicht es, rechtzeitig zu reagieren, bevor es zu einem Ausfall kommt. Besonders in Räumen ohne ständige Anwesenheit von Personal ist das empfehlenswert.
Nächster Schritt

Euer Serverraum wird zu warm?

Wir prüfen Raum, Wärmelast und Anschlüsse — und schlagen eine passende Lösung vor. Ehrlich, auch wenn aktive Kühlung nötig ist.

Direkt anfragen

Beschreibt kurz eure Situation —
wir melden uns direkt.

Kurz schildern, worum es geht — wir prüfen die passende Lösung und melden uns zeitnah zurück. Telefon, E-Mail oder Formular, ganz wie es euch passt.

Keine Angst vor zu wenig Info — wir fragen nach, wenn etwas fehlt.

Oder direkt: info@lueftungsprofis.ch · +41 41 711 11 75

Direkt erreichbar

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